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    Neuer Standort für die Johannesbad Gruppe

    Veröffentlicht am 24.08.2018

    Neuer Standort für die Johannesbad Gruppe

    Mit der „Johannesbad Adaption Dortmund“  begibt sich die Johannesbad Gruppe auf Neuland. Nicht nur ist es die erste Adaptionseinrichtung (Adaption gleich Entwöhnungstherapie Phase 2) unter eigener Trägerschaft, die Entwicklung des neuen Angebotes in enger Kooperation mit dem größten Berufsförderwerk Deutschlands, dem BFW Dortmund, stellt auch für die Suchtrehabilitation insgesamt Neuland dar. Erstmals ist es gelungen, innerhalb der medizinischen Rehabilitation Angebote, wie sie sonst nur in der beruflichen Rehabilitation möglich sind, für Suchtkranke nutzbar zu machen und  - so die Annahme – die (Wieder-)Eingliederung der Patientinnen und Patienten in das Erwerbsleben zu fördern. Nach Umbau und Renovierung der vom BFW angemieteten Räume konnten jetzt im August die ersten Patienten aufgenommen werden.

    Erwachsene Frauen und Männer mit allen Formen von Suchterkrankungen können ab sofort von der unmittelbaren Verzahnung der medizinischen und beruflichen Rehabilitation profitieren und die Leistungsangebote des BFW nutzen wie z.B.:

    •          Erwerbsbezogene Diagnostik und Assessmentverfahren

    •          Arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Befundungen

    •          Belastungs- und Eignungserprobungen in einem Simulationscenter

    Darauf aufbauend werden mit den Adaptandinnen und Adaptanden die Behandlungsziele besprochen und die zur Erreichung erforderlichen Bausteine werden bestimmt, dazu gehören z.B.:

    •          Sucht- und Psychotherapie

    •          Themen rund um die Lebensführung, wie Ernährung und Hauswirtschaft

    •          Arbeitstrainings und Arbeitsplatzpraktika in externen Firmen

    •          Teilnahme an Förderkursen z.B. „Deutsch als Fremdsprache“, Telefontraining, Business Knigge,          Sicheres Auftreten, Selbstmarketing

    Die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sind in Einzelappartements mit eigenem Balkon und Bad untergebracht. Die kostenfreie Nutzung des Internets für mitgebrachte Geräten steht zur Verfügung. Ziel ist eine möglichst nahtlose berufliche und soziale Integration, um nach der medizinischen Suchrehabilitation die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in eine die Abstinenz stabilisierende Struktur zu entlassen.

    Weitere Informationen und die Kontaktdaten finden Sie auf www.adaption-dortmund.de.

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